Künstler

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Künstler vorstellen, die dem Sankt Pauli Museum sehr verbunden sind und auch einiges im Museum erstellt haben.

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    Stefanie Hempel

    Stefanie Hempel ist Singer-Songwriter, Musikerin, sowie Dozentin für Gesang und Songinterpretation an der SfSH im Erwachsenenbereich. Ihr Musikstudium auf Lehramt absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie war musikalische Leitung des Kinder- und Jugendprojektes “LUKULULE”.

    Seit vielen Jahren führt sie musizierend mit einer kleinen Ukulele Fans, Touristen und Journalisten aus der ganzen Welt durch das berühmt berüchtigte Rotlichtviertel St. Pauli, die dann mit einem Konzert im Sankt Pauli Museum endet.

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    Julia Staron

    Julia Staron ist seit den 80er Jahren als freie Künstlerin unterwegs. Neben etlichen eigenen Ausstellungen hat sie an verschiedenen Gruppenausstellungen teilgenommen bzw. diese initiiert. Die ersten Jahre ihrer künstlerischen Arbeit waren davon geprägt, vieles auszuprobieren und ihren eigenen Stil zu entdecken. Ihr abgeschlossenes Kunstgeschichtsstudium hat ihr auch die theoretischen Seiten nähergebracht und ihre Arbeit als Künstlerin, Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin geprägt.
    Im Jahre 2011 hat sie auch die Illustration für sich entdeckt und somit kürzlich ihr erstes eigenes Buch geschrieben und illustriert. Derzeit arbeitet sie an einem ersten Kinderbuch.

    Mit ihrer Kreativität hat sie für das Sankt Pauli Museum das Grundkonzept entworfen und beim Museumsbau und vielen organisatorischen Sachen mit angepackt. Sie hat den etwas angestaubten Museumsstücken ein modernes Konzept verpasst.

  • Johannes Wienand

    Johannes Wienand ist ein selbstständiger Grafiker, Bühnenbildner und Gestalter, zugezogen aus dem Ruhrgebiet, seit 20 Jahren Sanktpaulianer. Er ist dem Stadtteil und seinen Besonderheiten mit Leib und Seele verbunden. Er hat der Außenfassade des Sankt Pauli Museums das richtige Kleid verpasst.

    Für ihn bedeutet Gestaltung aus St. Pauli:
    Handgemachtes, herzerwärmendes, lebensnahes, erdiges Design, keine Zeitgeistästhetik, sondern charmante Konzepte von Dauerhaftigkeit. Es geht um Architekturlösungen, Innenraumgestaltungen, Bühnenbilder, Logoentwicklungen, Comix, TV-Ausstattungen, Theatereinrichtungen, Eventdesign etc.

  • Olav Wittenberg

    Kaum einer hat es bisher geschafft, die Vielschichtigkeit St. Paulis so gut in seiner Kunst wiederzugeben, wie Olav Wittenberg. Kaum ein Künstler verfügt über so viel Selbstironie und Beobachtungsgabe des täglichen Wahnsinns. Seine Arbeiten sind Collagen und Installationen aus Beobachtungen und Analysen. Ganze Räume verwandelt er in Orte der Absurdität. Olav Wittenberg verschiebt Perspektiven, führt die Betrachter stets an den Rand der eigenen Auffassungsgabe.

    Collagen-Künstler Olav Wittenberg hat die Toiletten-Räume des Sankt Pauli Museums mit Bildtapeten zum Thema Geld und Prostitution komplett überzogen und mit grünlicher und rötlicher Beleuchtung und einigen thematisch höchst passenden Accessoires wie Geweihen oder goldenen Modellen von Raumfähren, versehen. Dabei ist ein Raumkunstwerk entstanden, das so verrückt, so schwül und so originell ist, dass einem nach spätestens fünf Minuten Hören und Sehen vergehen wird.

  • Thomas Volgmann

    Sein künstlerisches Ausdrucksinteresse schreckt kaum vor einer Gattung zurück. Ob als Taktgeber am Schlagzeug bei der Kapelle Herrenweide, als Mit-Autor und Mit-Interpret des anarchistischen Literaturprojektes „Leserpistole“ oder eben als freier Künstler und Illustrator.

    Im Sankt Pauli Museum hat er einen Teil des prächtigen Art-Deco-Tanzsaales des ehemaligen Varietés „Alkazar“ mittels seiner Malkunst wieder zum Leben erweckt.