Gräfin Heilwig

Geboren um 1200, Geburtsort unbekannt, gestorben zwischen 1248 und 1250

Born in 1200 (where is unknown), died between 1248 and 1250

Gräfin Heilwig von Holstein und Schauenburg leitete die erste urkundlich festgehaltene Besiedlung des heutigen Sankt Pauli ein.

Countess Heilwig of Holstein and Schauenburg managed the first documented settlers in Sankt Pauli.

IN HAMBURG AUF SANKT PAULI

1246 gründete Gräfin Heilwig ein Zisterzienserinnen-Kloster nahe der Einmündung des Pepermölenbek in die Elbe, dem Gebiet, das wir heute als Sankt Pauli kennen. Bevor Sankt Pauli seinen heutigen Namen erhielt, sprach man vom „Hamburger Berg“ oder auch der „Gegend vor dem Millerntor“. Gräfin Heilwig lebte bis zu ihrem baldigen Tod als Nonne und Helferin der Armen und Kranken in ihrem Kloster. Die nach ihr benannte „Heilwig Stiftung“ gedenkt dem humanitären Engagement der Gräfin und ihrem prägenden Einfluss auf die Stadt Hamburg. Sie ist eine der ältesten von mittlerweile über 1.000 Stiftungen in der „Stiftungshauptstadt“ Hamburg.

SANKT PAULI, HAMBURG

In 1246 Countess Heilwig founded a Cistercian convent close to the mouth of the Elbe in Pepermölenbek: the area which we now know as Sankt Pauli. Before Sankt Pauli got it‘s name, it was known as the „Hamburg hill“ or „the area before Millentor“. Countess Heilwig lived in her convent until her death, as a nun and aid for the poor and the sick. The „Heilwig Stiftung“ is named after her, due to the humanitarian and defining charitable influence that she had on Hamburg. Her charity is one of the oldest in Hamburg. One of over 1.000 charities in the „Charity City Hamburg“.

AUS GESCHICHTEN WIRD GESCHICHTE

Leider zeigte sich bald, dass die Lage des Klosters nur bedingt geeignet war. Nahe der Elbe waren die Nonnen feindlichen Angriffen in hohem Maße ausgesetzt. Auch waren „der städtische und der Schiffsverkehr wenig erbaulich und beschaulich und brachten den Nonnen einiges an weltlichem Ärger“. Möglicherweise war auch der Mühlenbach (Pepermölenbek) ausgetrocknet und versumpft. Daher riss man schon 1295 das Gebäude wieder ab und zog in das Dorf Odersvelde am Ufer der Alster. Aus dieser Zeit rühren die Namen Vrauwendal, Frauenthal oder Jungfrauenthal (in Valle Virginum). Viele Straßennamen im heutigen Eppendorf – u. a. Klostergarten, Nonnenstieg, Abteistraße und natürlich die Heilwigstraße – weisen noch heute auf die einstige Lage des Klosters in dieser Gegend hin.

FROM HISTORY STORIES ARE MADE

Unfortunately it became clear that the convent‘s location was not ideal. Close to the Elbe the nuns were often attacked and abandoned in large numbers. Also the „city and shipping traffic were less than inspiring and tranquil and brought the nuns worldy annoyance“. Possibly the mill stream (Pepermölenbek) was dried up and marshy. In 1295 the building was demolished and they moved to the village of Odersvelde by the Alster. From this time come names such as Vrauwendal, Frauenthal oder Jungfrauenthal (in Valle Virginum). Many of the street names in what is today Eppendorf, incl. Klostergarten (Cloister Garden), Nonnenstieg (Nuns‘ Rise), Abteistraße (Abbey Street) and of course Heilwigstraße (Heilwigstreet) testify today to the former glorious location of the cloister in this area.

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Wikipedia –Heilwigstiftung –Kloster St. Johannis